Die Allianz-Versicherung demonstriert auch im Gewinn ihre Spitzenstellung.

Sie hat 1978 nicht nur ein befriedigendes Prämienwachstum erzielt, sondern auch ein zufriedenstellendes Ergebnis erwirtschaftet. Es liegt deutlich über dem Durchschnitt der Branche. Die Gesellschaft wird wieder einen technischen Überschuß ausweisen; auch in der Kfz-Sparte. Hier allerdings vor allem dank beträchtlicher Abwicklungsgewinne aus früheren Jahren. Eine Beitragsrückvergütung wird es diesmal neben der Insassen-Unfallversicherung auch in der Kfz-Haftpflicht geben. Das allgemeine Geschäft dürfte einen Gewinn in Vorjahreshöhe bringen. 20 Prozent Bardividende sind den Aktionären jedenfalls sicher.

*

Bei der Albingia Versicherung zwingen Verluste zur Dividendenkürzung.

Die Aktionäre werden für 1978 nur noch sechs (nach acht) Mark in bar erhalten, weil sich in vielen Versicherungssparten die Verhältnisse weiter verschlechtert haben. Immerhin wird es aber noch möglich sein, neben der Dividendenzahlung eine weitere Stärkung der Rücklagen vorzunehmen.

Bei der Industrie-Werke Karlsruhe Augsburg AG waren 1978 die Verluste höher als die offenen Rucklagen.

Der neuerliche Rückschlag kommt für die Aktionäre der zur Quandt-Gruppe gehörenden Gesellschaft nicht unerwartet. Das Unternehmen hatte 1975 einen Verlust von 31,5 Millionen ausgewiesen, der sich 1976 auf 42,6 Millionen erhöhte. Danach erfolgte eine Kapitalzusammenlegung um 2:1 mit anschließender Kapitalerhöhung. 1978 ist mit einem Verlust von schätzungsweise 20 Millionen zu rechnen. Er macht alle Hoffnungen für eine Wiederaufnahme der Dividendenzahlungen für die nächsten Jahre zunichte.