Enttäuschend

„Teufelskreis Alpha“ von Brian de Palma, der sich in seinen letzten Filmen („Schwestern des Bösen“, „Schwarzer Engel“, „Carrie“) auf parapsychologische Thriller spezialisiert hat. Wie in „Carrie“ geht es auch in „The Fury“ (Originaltitel) um Psychokinese. Anders als in „Carrie“ bricht der Schrecken nicht aus in der scheinbar sicheren Welt alltäglicher Ordnung: In der fiktiven Kinowelt revolverschwingender Geheimagenten agieren Marionetten. „Carrie kehrt zurück“: Derber, gröber, mit lauteren Knalleffekten. Das Resultat – eine Folge zusammenhangloser Action-Horror-Sequenzen – ist weniger ein parapsychologischer Thriller als ein paranoider, durchsetzt mit Elementen eines okkulten Schockers und eines Anti-CIA-Traktats.

Helmut W. Banz

Empfehlenswerte Filme

„Das andere Lächeln“ von Robert van Ackeren. „Eine Hochzeit“ von Robert Altman. „Der Sturz“ von Alf Brustellin. „Dark Star“ von John Carpenter. „Violette Nozière“ von Claude Chabrol. „Zwischen zwei Kriegen“ von Harun Farocki. „In einem Jahr mit 13 Monden“ von Rainer Werner Fassbinder.

„Die Macht der Männer ist die Geduld der Frauen“ von Cristina Perincioli. „Der Tod des Fischers Leblanc“ von Christian Rischert. „Neapolitanische Geschwister“ von Werner Schroeter. „Alambrista!“ von Robert M. Young.

Ärgerlich