Kurt Fiebich, Anlageberater und „Berufsopponent“ in deutschen Hauptversammlungen, am 2. Januar 1975 (!) an die Familie Hans Glöggler:

„Ihnen und Ihren kleinen und großen Kindern wünsche ich für 1975 aufrichtig alles Gute. Es sieht ja so aus, als hätten wir das Schlimmste hinter uns, was aber nicht ausschließt, daß noch mancherlei Prüfungen auf uns zukommen.

Ihnen, lieber Herr Glöggler, muß man als Kleinaktionär und als Aktionärssprecher herzlichen Dank sagen für die große unternehmerische Leistung, die Sie vollbracht haben – mit Hilfe Ihrer lieben Frau und Ihren tüchtigen Söhnen. Sie können stolz auf alle und alles sein!

... Ich will auch zur nächsten Interstöff kommen und wäre Ihnen für eine rechtzeitige Einladung zur Pressekonferenz und zu eventuellen Modeschauen dankbar (für zwei Personen). Meines Erachtens sollte man die Interstöff zum Anlaß nehmen, um den Aktionären Mut zu machen, endlich auch wieder Textilaktien zu kaufen. Ich will darüber auch etwas schreiben, u. a. Anlageempfehlungen für Börsendienste.

Glöggler in seinen Memoiren: „Die Repräsentanten von Kleinaktionären – ‚pooled‘ in Schutzvereinigungen, ich kenne einige persönlich von ihnen – verfügen in den seltensten Fällen über eine entsprechende Stimmenmacht, um erfolgreich opponieren zu können, oder sind, wenn nötig, von den maßgebenden Bankenrepräsentanten oder Industriekapitänen ‚präpariert‘ oder ,eingeseift’ worden. Sie... sind in der Regel nur ‚Beller‘, die ihre Klienten täuschen und ihr Augenmerk darauf beschränken, ihre Publicity durch gelegentliche Auftritte in der Öffentlichkeit aufzubügeln.“