In drei Tagen wollten die Deutschen im April 1943 den Rest des Warschauer Gettos liquidieren. Aber diesmal, nach den Massendeportationen des Sommers 1942, stieß die SS auf jüdische Frauen, Männer (und Kinder), die lieber kämpfend sterben wollten, als sich widerstandslos in die Gaskammern treiben zu lassen. Ein aussichtsloser Kampf entbrannte, der 28 Tage dauerte. Der amerikanische Publizist Dan Kurzman hat den Aufstand im Getto nachgezeichnet. Aus Kurzmans Buch druckt das ZEITmagazin in einer mehrteiligen Serie Auszüge. Dietrich Strothmann beschreibt in einer Einführung, was das eigentlich bedeutete – das Warschauer Getto (Seite 4 bis 29)