Von Rainer Frenkel

IRAN: Der Ajatollah Chomeini schürt den Haß gegen alles Fremde, nutzt ihn als Instrument für den Versuch, „sein“ Volk zu einigen. Deutsche Industriebeteiligungen im Wert von fast einer halben Milliarde Mark stehen auf dem Spiel.

NEW YORK: Die von den Ländern der Dritten Welt beherrschte UN-Generalversammlung präsentiert ihr Raster für eine neue Weltwirtschaftsordnung. Einer der Kernpunkte: das

Recht, fremdes Vermögen zu enteignen, unantastbar auch für internationale Schiedsgerichte.

SINGAPUR: Ein vermeintliches Paradestück deutschen Auslandsengagements, das Rollei-Werk, gerät immer tiefer in wirtschaftliche Nöte, zieht das heimische Stammwerk mit hinein in den Strudel. Arbeitsplätze gehen zu Tausenden verloren, hier wie da.

WIEDER NEW YORK: Die angebliche Absicht der Deutschen Bank, sich einen der Türme des World Trade Center zu kaufen, jenes die Skyline neu markierenden Monuments amerikanischen Selbstgefühls, setzt eine Welle anti-deutscher Ressentiments frei.

Wegemarken sind das, ein paar von vielen, auf dem Treck der deutschen Industrie ins Ausland, Wegemarken mit der für Betroffene zweifelhaften Attraktion von Marterln: Hier begab sich in Gefahr, hier starb ...