zu dem Artikel „Den Mund zu voll genommen“ in der ZEIT Nr. 12 vom 16. März 1979.

1. Die Behauptung, die dem Arzt Franz-Josef Jürgens gegebene „Rücknahmegarantie zu 130 Prozent des eingesetzten Eigenkapitals nach Beendigung der ersten fünf Vermietungsjahre“ sei „... nur Spaß“ gewesen und habe sich als ein „... plumper Amann-Trick“ herausgestellt, „als er seine Wohnung im Amann-Projekt Münster-Handorf wieder loswerden wollte“, ist falsch.

Richtig ist vielmehr: Die Herrn Dr. Jürgens gegebene Rücknahmegarantie wird überhaupt erst am 31. August 1981 fällig; seine Wohnung war am 1. September 1976 bezugsfertig. Zwischen Herrn Dr. Jürgens und der BVI war streitig, ob Garant die BVI oder die Dr. Amann Vertriebs GmbH sei. Zur Beilegung dieses Streits hat die Dr. Amann Vertriebs GmbH die eigene Haftung mit Schreiben vom 1. Dezember 1978 Herrn. Dr. Jürgens angeboten. Dieser vertritt jedoch inzwischen die Auffassung, er. habe überhaupt keinen Garantieanspruch, es bestünde vielmehr ein vertragsloser Zustand.

2. Die Behauptung, der in dem Rechtsstreit des Kunden Hahn mit der BVI vor dem Kölner Landgericht geschlossene Vergleich komme „einer Niederlage Amanns jedoch sehr nahe“, ist unzutreffend.

In dem gerichtlichen Vergleich vom 7. Februar 1979 hat die BVI Herrn Hahn einen Betrag von DM 25 922,– zugestanden. Eingeklagt hatte Herr Hahn insoweit jedoch DM 39 977,07. Von den Herrn Hahn entstandenen Prozeßkosten hat die BVI nicht „den Großteil“, sondern lediglich eine Anwaltsgebühr von insgesamt drei entstandenen Anwaltsgebühren übernommen. Die 3erichtskosten wurden hälftig geteilt.

3. Die Behauptung, „der Amann (sei) intelligent genug, solche stillen Regelungen einem aufsehenerregenden Präzedenzurteil vorzuziehen“, erweckt den Eindruck, als ob in Rücknahmeprozessen noch keine Gerichtsentscheidung ergangen sei.

Richtig ist vielmehr: In dem einzigen bisher gerichtlich entschiedenen Rücknahmeprozeß ist die gegen die BVI. gerichtete Klage, und zwar durch Urteil des Landgerichts Köln vom 17. Januar 1979, im vollen Umfange kostenpflichtig abgewiesen worden.