Hans C. Blumenberg: „Die Kamera in Augenhöhe – Begegnungen mit Howard Hawks“. Zehn Kapitel aus dem Leben und aus der Arbeit eines der größten Regisseure des amerikanischen Kinos. Howard Hawks erzählt über seine Erfahrungen in Hollywood, über seinen Stil und seine Philosophie, über seine Western und seine Komödien, über Humphrey Bogart, John Wayne, Howard Hughes und William Faulkner, über die Lust am Fliegen und die Lust am Filmemachen: „Ich habe nie etwas gemacht, von dem ich meinte, es sei zu gut für das Publikum“, meint der Meister des intelligenten Action-Kinos, der auch viele jüngere europäische Cineasten, von Jacques Rivette bis Wim Wenders, stark beeinflußte. Außerdem berichtet Hawks in diesem Buch, das in erster Linie auf zwei langen, 1971 und 1977 mit Hans C. Blumenberg geführten Gesprächen beruht, von seinen Auseinandersetzungen mit Studios und Produzenten. So entsteht in den durch vielerlei Materialien ergänzten und kommentierten Selbstzeugnissen das Porträt eines bedeutenden amerikanischen Künstlers, der nie einer sein wollte: „Ich bin ein Geschichtenerzähler, kein Künstler“, sagt der Regisseur von „The Big Sleep“, „Blondinen bevorzugt“ und „Rio Bravo“. Dazu gibt es eine sehr ausführliche Filmographie, Bibliographie und Register. Viele der 97 Photos sind hier zum erstenmal veröffentlicht (DuMont Buchverlag, Köln, 1979; 171 S., 24,80 DM.)