Die Aktionäre der Bayerischen Vereinsbank müssen sich wieder mit neun Mark Bardividende zufriedengeben.

1978 ist das Betriebsergebnis um rund sieben Prozent, das Gesamtergebnis um 8,6 Prozent gestiegen. Bei einer um 15,5 Prozent auf 43 Milliarden Mark gestiegenen Bilanzsumme dürfte der Gewinn einen neuen Höchststand erreicht haben. Die Dividendenkontinuität wird begründet mit der im zweiten Halbjahr 1978 verschlechterten Ertragslage sowie mit dem anhaltenden Druck auf die Zinsmarge. Ob die Aktionäre, die bei den letzten Kapitalerhöhungen junge Aktien zu Ausgabekursen von 360 beziehungsweise 380 Prozent übernommen haben, mit der Dividendenzurückhaltung zufrieden sind, wird sich auf der Hauptversammlung am 9. Mai zeigen.

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„Löwenbräu“-Bier wird in den USA mehr getrunken als in Deutschland.

Beim „Löwenbräu“, München, hat sich die Ertragslage gebessert. Zwar ist der ausgewiesene Jahresüberschuß mit gut zwei Millionen Mark unverändert geblieben und auch die im Vorjahr von 20 auf 16 Prozent gesenkte Dividende wird für 1977/78 (30.9.) festgeschrieben. Aber die um fünf auf 13 Millionen Mark gestiegenen Ertragssteuern lassen das deutlich verbesserte Ergebnis ahnen. Die Umstellung des Amerika-Geschäftes von Export auf Lizenzproduktion ist gelungen. Mit annähernd einer Million Hektoliter jährlich wird in den USA mehr „Löwenbräu“ verkauft als in Deutschland. Denn vom Löwenbräu-Ausstoß in München von 1,17 Millionen Hektoliter gehen 300 000 in den Export.

Von der zum Commerzbank-Bereich gehörenden Rheinischen Hypothekenbank in Mann-, heim werden die Aktionäre gut bedient.

Den sich für die Hauptversammlungen der Hypothekenbanken rüstenden Opponenten hat das Institut allen Wind aus den Segeln genommen. Es erhöht nicht nur die Dividende um 0,50 auf neun Mark, sondern zahlt die aufgestockte Dividende auch noch, auf das durch Umwandlung von Rücklagen um 6,46 auf 64,23 Millionen Mark zu erhöhende Kapital. Dadurch verbessert sich die Ausschüttung tatsächlich von 17 auf 20 Prozent.