1949–1979

„Wer noch einmal das Gewehr in die Hand nehmen will, dem soll die Hand abfallen.“ (1949)

„In Bayern ist die Demokratie älter als in Amerika die weißen Menschen.“ (1951)

„Von Bayern gehen die meisten politischen Dummsten aus.“ (1955)

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leben In einem technischen Zeitalter, in dem vereinigte Stärke unserer Bundesgenossen ausreicht, um das Reich der Sowjetunion von der Landkarte streichen zu können.“ (1956)

„Ich bin zwar kein Wehrdienstverweigerer, aber trotzdem kein Feigling.“ (1957)

„Ich weiß gar nicht, ob Herr Brandt persönliche Schwächen hat Aber eines wird man doch noch fregen dürfen: Was haben Sie in den zwölf Jahren draußen gemacht, wie man uns gefragt hat, was habt ihr in den zwölf Jahren drinnen gemacht.“ (1961)

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„Es Ist kein Racheakt meinerseits. Ich habe mit der Sache nichts zu tun. Im wahrsten Sinne des Wortes nichts zu tun!“ (Spiegel-Affäre, 3. 11. 62)

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„Am Ende unserer Generation darf es keinen Kommunisten mehr geben.“ (1965)

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„Ich glaube nicht an die Wiederherstellung eines deutschen Nationalstaates, auch nicht innerhalb der Grenzen der vier Besatzungszonen.“ (1966)

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„Lieber würde ich eine Ananasfarm in Alaska errichten, als Kanzler in Deutschland werden.“ (1968)

„Ein Volk, das diese wirtschaftlichen Leistungen erbracht hat, hat ein Recht darauf, von Auschwitz nichts mehr hören zu wollen!“ (1969)

„Kanzler zu werden ist mir ein Gegenstand inneren Horrors; ich bin nicht der hechelnde Hund vor dem Palais Schaumburg.“ (1969)

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„Jeder hängt von mir ab, der Kanzler werden will.“ (1970)

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„Diese Personen nützen nicht nur alle Lücken der Paragraphen eines Rechtsanwaltes aus, sondern benehmen sich wie Tiere, auf die die Anwendung der für Menschen gemachten Gesetze nicht möglich ist.“ (Über Apo-Demonstranten, 1969)

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„Ich hoffe, es geht dem deutschen Volk nie so schlecht, daß es glaubt, mich zum Bundeskanzler wählen zu müssen.“ (1971)

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„Bei allem Respekt vor den Freunden in der CDU – wir sind die Härteren und Entschlosseneren.“ (1974)

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„Was wir hier in diesem Land brauchen, ist der mutige Bürger, der die roten Ratten dorthin jagt, wo sie hingehören – in ihre Löcher.“ (1974)

„Es muß wesentlich tiefer sinken, bis wir Aussicht haben, politisch mit unseren Vorstellungen, Warnungen, Vorschlägen gehört zu werden. Es muß also eine Art Offenbarungseid und ein Schock im öffentlichen Bewußtsein erfolgen.“ (Sonthofen, 1974)

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„Wir müssen sagen, die SPD und FDP Überlassen diesen Staat kriminellen und politischen Gangstern. Und zwischen kriminellen und politischen Gangstern ist nicht der geringste Unterschied, sie sind alle miteinander Verbrecher. Und wenn wir hinkommen und räumen so auf, daß bis zum Rest dieses Jahrhunderts von diesen Banditen keiner es mehr wagt, in Deutschland das Maul aufzumachen. (Sonthofen 1974)

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„Die Europäer sind total degeneriert. Sie sind ausgetreten aus der Geschichte.“ (1974)

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„Was Schmidt damals bei der Sturmflut an Ruhm geerntet hat, verdankt er alles mir.“ (1975)

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„Wir dürfen nicht die Dauerbüßer der Geschichte sein.“ (1975)

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„Das sind diejenigen, die auszogen, um Deutschland zu reformieren, und einen Saustall ohnegleichen angerichtet haben.“ (Über die Koalition, 1975)

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„Vielleicht wird man mich eines Tages auch noch des Hundeschlachtens bezichtigen.“ (1975)

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„Die Kameraden da oben, diese Nordlichter, haben doch versagt Jetzt gibt es keine Pietät mehr, jetzt wird gestorben.“ (Wahlnacht 1976)

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„Ich habe immer erklärt, daß man sich vor keiner Verantwortung drücken, aber nicht von einem Ziel besessen sein darf – in diesem Fall von dem Ziel, Kanzler zu werden.“ (1978)

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„Ganz Deutschland in den Grenzen von 1937 ist unser Vaterland.“ (1979)

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„Ich werde entweder Bundeskanzler sein oder bayerischer Ministerpräsident bleiben.“ (1979)