Rekord-Ergebnisse

Die Deutsche Bundesbahn meldet Rekord-Ergebnisse. Sie verzeichnet bei ihrem Städtereisen-Programm im ersten Jahresdrittel eine Zunahme von über vierzig Prozent. „Es kann davon ausgegangen werden“, so heißt es in einer Pressemitteilung, „daß zahlreiche Kurzurlauber angesichts der sich abzeichnenden neuen Ölkrise ihren Resturlaub zu einer Bahnreise genützt und den eigenen Wagen in der Garage gelassen haben.“

Bis Ende April hat die Bundesbahn mit ihrem Städtetouren-Programm bereits rund 34 000 Buchungen registriert (gegenüber 24 000 im Vorjahreszeitraum), was einer Zunahme um fast 42 Prozent entspricht. Im Monat April wurde die bisherige Spitzenzahl von 11 200 Buchungen in einem Monat mit 12 432 Buchungen um mehr als tausend übertoffen. Seit der Einführung des DB-Städtetouren-Programms im Jahre 1970 ist ein derart hohes Monatsergebnis noch nie erzielt worden.

Der Bundesbahn fehlen zwar konkrete Angaben, sie geht aber davon aus, daß sie von einem „neuen Energiebewußtsein“ der Verkehrsteilnehmer profitiert. Das gegenwärtige Städtetouren-Programm gilt noch bis Ende September; das neue, wiederum erweiterte Programm für 1979/80 wird gegenwärtig vorbereitet.

Dampfend nach Wien

Wie zu k. u. k. Zeiten können Eisenbahnfreunde und Liebhaber historischer Fahrzeuge auf einer nostalgischen Tour nach Wien reisen, die Ameropa vom 24. bis 30. September durchführt. In Straßenbahngarnituren aus dem Jahre 1927 geht es beispielsweise durch die Straßen der österreichischen Metropole, im k. u. k. Hofsalonwagen nach Baden und mit dem Dampfschiff „Schönbrunn“ nach Greifenstein. Ab Frankfurt von 779 Mark (mit Übernachtung) an.