Nur noch 7,5 Prozent

Der Kapitalmarkt nahm Abschied vom Achtprozenter. Zur Zeit wird eine Bundesanleihe mit einem Nominalzinssatz von 7,5 Prozent zum Ausgabekurs von 99,50 Prozent angeboten. Bei zehnjähriger Laufzeit bringt sie eine Rendite von 7,57 Prozent.

Werbungskosten beim Bausparen

Bausparzwischenkreditzinsen sind, soweit sie die Guthabenzinsen übersteigen, absetzbare Werbungskosten und mindern somit in der Regel die Steuerschuld. Das entschied der Bundesfinanzhof in einem noch nicht veröffentlichten Urteil vom 6. 2. 1979 (Az. VIII R 70/76). Die LSB Landes-Bausparkasse Münster/Düsseldorf teilt dazu ergänzend mit, daß also negative Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung entstehen können, wenn zur Überbrückung der Wartezeit bis zur Zuteilung des Bauspardarlehens ein Bausparzwischenkredit eingesetzt wird. Ferner ergibt sich aus diesem Urteil, daß im Falle des Zwischenkredites die von der Bausparkasse gezahlten Guthabenzinsen dann nicht als Einkünfte aus Kapitalvermögen versteuert werden müssen.

Bundesschätze bis 9,25 Prozent

Bei den zur Zeit angebotenen Bundesschatzbriefen reicht die Zinsstaffel von 4,5 Prozent für das erste Jahr bis 9,25 Prozent für das siebente bzw. achte Jahr (Typ B). Im „Gespräch am Bankschalter“ vom 10. August war zwar die Gesamtrendite richtig angegeben, doch falsche Angaben über die Zinsstaffel gemacht worden. Bundesschatzbriefe können bis zu 10 000 Mark monatlich zurückgegeben werden.

Pferdefüße öffentlicher Förderung

Wer eine mit öffentlichen Mitteln geförderte Eigentumswohnung (oder Eigenheim) erwirbt, kann in seine eigene Wohnung nur dann einziehen, wenn er einen Wohnungsberechtigungsschein hat. Das teilt die Hamburgische Notarkammer mit. Diesen Schein bekommt nur derjenige, dessen Einkommen eine bestimmte Grenze nicht überschreitet. Will der Käufer die Wohnung vermieten, so darf nicht die Marktmiete gefordert werden. Es wird vielmehr die Kostenmiete festgelegt. Das gilt auch, wenn die öffentlichen Mittel vorzeitig zurückgezahlt worden sind.