Was sagen die Politiker eigentlich zum Thema Nummer eins: das Wetter?

Albrecht: Solange die Regierung nicht die Verantwortung für den Regen in Niedersachsen übernimmt, stehe ich der Union als Wolkenschieber nicht zur Verfügung.

Bahr: Die Opposition hat bisher keine Alternative zur Wetterpolitik der Regierung aufgezeigt und verschlechtert mit ihrer windigen Polemik das Klima. Schlechtes Wetter kann man auch herbeireden.

Biedenkopf: Die CDU hat das Wetter völlig dem Gegner überlassen und keine eigene wetterfeste Politik entwickelt. Während sich die SPD – Beispiel Schmidt – auch mal den Wind um die Ohren wehen läßt, bläst er der CDU direkt ins Gesicht.

Bölling: Die Regierung bedauert das schlechte Wetter tief, weist aber auf die international verschlechterte Großwetterlage hin. Das deutsche Wetter ist nicht hausgemacht, im Vergleich schneidet die Bundesrepublik unter den EG-Ländern durchaus nicht ungünstig ab.

Brandt: Über unsere eigenen Sorgen und Probleme sollten wir das Wetter in der Dritten Welt nicht vergessen.

Carstens: Ich fordere alle Mitbürger, besonders aber die Jugend, auf, sich von Wind und Wetter nicht unterkriegen zu lassen und sich dabei ein Beispiel an den Berlinern zu nehmen. Auf Regen folgt bekanntlich Sonnenschein. Im übrigen kann es nicht schaden, wenn sich die Deutschen wieder auf die traditionellen Werte des deutschen Wetters besinnen.