Das Lizenzgeschäft in den USA ist für "Löwenbräu", München, eine wichtige Ertragsquelle.

Die dortige Partnerin, die Philipp-Morris-Tochter Miller, dürfte auch 1978/79 zwischen fünf und zehn Millionen Mark Lizenzeinnahmen abgeführt haben. Damit konnte das Unternehmen rund die Hälfte des Gewinns vor Steuern bestreiten. Der Absatz in Amerika liegt jetzt erheblich über einer Million Hektoliter. Das Ergebnis hat sich zwar verbessert, der ausgewiesene Überschuß und Dividende (16 Prozent auf 14,6 Millionen Kapital) bleiben aber unverändert.

Sehr gut verkraftete die Bayerische Vereinsbank die Belastungen des Jahres 1979.

Das Etikett "noch befriedigend" des Vorstandssprechers Max Hackl darf als Understatement gelten. Nicht zuletzt dank des überproportionalen Beitrags des Hypothekengeschäfts hat sich die Ertragslage behauptet. Das sogenannte Betriebsergebnis einschließlich der Gewinne des Effekteneigenhandels ist nur leicht gedrückt. Aus knapp 86 (79) Millionen Mark Überschuß gehen wieder zwanzig Millionen Mark in die Rücklagen. Aus dem zehn Prozent höheren Bilanzgewinn werden, auf das nun voll dividendenberechtigte bisherige Kapital von 360 Millionen Mark wieder achtzehn Prozent ausgeschüttet. (Inzwischen wurde das Kapital auf 400 Millionen Mark erhöht.)

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Die Nordwestdeutschen Kraftwerke AG, Hamburg, sind aus dem Ertragstal heraus.

Bei einem von 58,8 auf 89,8 Millionen Mark gestiegenen Gewinn spricht der Vorstand für das Geschäftsjahr 1978/79 (30.9.) von einer "normalen" Ertragslage. Bei der Gesellschaft (zum Veba-Bereich gehörend) zahlt sich jetzt der hohe Anteil von 35 Prozent Kernenergie an der Stromerzeugung aus. Die Importkohle hat einen Anteil von 34 Prozent, die Inlandskohle nur von 14 Prozent. Die Gesellschaft will ihr Kapital im Verhältnis 7:1 zum Ausgabekurs von 215 Prozent erhöhen.