Eine kleine Atempause konnte zuletzt der Dollar einlegen, nachdem um die Wende zum April schon ein Kurs von zwei Mark wieder in die Diskussion geworfen wurde. Doch nur wenige Tage dauerte der Rückfall auf 1,87 Mark. Die Erreichung des Zinsgipfels bei den US-Zinsen galt als nicht ausreichend zur Erklärung der niedrigeren Dollar-Bewertung. Nachhaltiger scheinen denn die Befürchtungen Wirkung gezeigt zu haben, daß die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran den Welthandel deutlich stören werden. Im Gegenzug zum Dollar-Kursrückgang wurden daher auch die Reservewährungen in der zweiten Reihe, D-Mark, Schweizer Franken und Yen, angehoben.