Die Berliner Handels- und Frankfurter Bank (BHF-Bank) verzichtet für 1979 auf einen Jubiläumsbonus.

1980 besteht das Institut 125 Jahre. Wenn die Bank dennoch bei einer unveränderten Ausschüttung von 9 Mark bleibt, hängt dies nicht allein mit dem im vergangenen Jahr eingetretenen Rückgang des Betriebsergebnisses um acht Prozent zusammen, sondern auch mit den sehr gedämpften Erwartungen der Geschäftsinhaber für 1980. Die BHF-Bank zählt zu den wenigen Kreditinstituten, die sich in der Lage gesehen haben, die aus der AEG-Sanierung zu erwartenden Abschreibungen bereits im Jahresabschluß 1979 zu berücksichtigen.

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Die Norddeutsche Hypotheken- und Wechselbank muß für 1979 die Dividende von sechs auf fünf Mark zurücknehmen.

Bisher haben sich für die Nordhypo die Vorteile, die sich aus dem Privileg der "Gemischtbank" ergeben, nicht ausgezahlt. Die Hypothekenabteilung mußte auch 1979 wieder das "Allgemeine Bankgeschäft" alimentieren. Um die Einnahmeseite etwas zu verbessern, werden seit dem 1. April von der Kundschaft Kontoführungsgebühren erhoben.

Joh. Friedrich Behrens AG, Ahrensburg, will an die Börse.

Das Spezialunternehmen für Druckluftnagler und Befestigungsmittel will sein Grundkapital um 2,5 auf 10 Millionen Mark aufstocken. Die jungen Aktien werden den bisherigen Aktionären (etwa 25 Prozent des Aktienkapitals befinden sich in Händen der Mitarbeiter) zum Kurs von 100 Mark angeboten. Im "ungeregelten Freiverkehr" der Hanseatischen Wertpapierbörse wurden Behrens-Aktien zuletzt zum Kurs von 106 Mark gehandelt. Da unter diesen Umständen das Bezugsrecht praktisch keinen Wert hat, müssen die Konsortialbanken die nicht übernommenen Aktien übernehmen. Sie sollen eine Manövriermasse für die beabsichtigte Börseneinführung werden, um zu verhindern daß der erste notierte Kurs auch der höchste sein wird.