Importe aus der Bundesrepublik spielen in den USA, gemessen an den Hohen Stückzahlen der Japaner, eine vergleichsweise geringe Rolle. Der VW-Konzern exportierte 1979 rund 120 000 Fahrzeuge in die USA, weitere 215 000 Volkswagen wurden allerdings aus dortiger Produktion abgesetzt. In diesem Jahr soll der VW-Verkauf um 10 Prozent auf 370 000 Einheiten steigen. Und Wenn erst einmal das zweite Montagewerk in den USA angelaufen ist, scheint auch die frühere Rekordmarke von 600 000 abgesetzten Volkswagen nicht mehr unerreichbar.

Die über 50 000 Mercedes und mehr als 35 000 BMW, die 1979 in den USA verkauft wurden, spielen im Vergleich zu den Absatzzahlen der großen, Massenproduzenten zwar nur eine geringe Rolle, den beiden deutschen Firmen nimmt der US-Markt aber immerhin mehr als 10 Prozent ihrer Jahresproduktion ab.

Sehr viel stärker vom US-Geschäft abhängig ist der kleinste deutsche Autohersteller, Porsche. im Geschäftsjahr 1978/79 würden 42 Prozent der Porsche-Produktion in den Vereinigten Staaten verkauft. Anders als Daimler-Benz und BMW, mußte Porsche damit schon zurückstecken. Vor allem der kleinste Typ, der bei Audi in Neckarsulm im Auftrag von Porsche gefertigte Porsche 924, kann nur schwer gegen die preiswerteren Alternativen aus Japan bestehen.