Sieger beim diesjährigen Wettbewerb „Reporter der Wissenschaft“ wurde Günther K. H. Zupanc, ein 21jähriger Biologiestudent, mit der Arbeit „Seine zweite Heimat ist ‚Neritica‘ im Roten Meer“ (siehe nebenstehenden Bericht). Der zweite Preis ging ebenfalls an einen Studenten: Manfred Krifka, 23 Jahre, berichtete unter dem Titel „Lernen, fließend zu stottern“ über eine neue amerikanische Behandlungsmöglichkeit für Stotterer, die Hilfe für mehr als 600 000 sprachgestörte Bundesbürger verspricht Die Redakteurin Ursula Falkenstein, 29 Jahre, errang den dritten Preis mit der Arbeit „Wasser und Öl für Ägypten“.

Die drei Preise zu 3000, 2000 und 1000 Mark stiftete das Bundesforschungsministerium, das weitere 1000 Mark für ein Thema aus dem Bereich „Forschung und Technologie im Dienste der Gesundheit“ bereitstellte. Diesen Sonderpreis gewann die 26jährige Gerda Stein, Mitarbeiterin eines Forschungsinstitutes, mit ihrem Artikel „Wie schnell gerinnt Blut?“. Ein weiterer Sonderpreis über 1000 Mark, gestiftet vom Bundespresseamt für den Bereich „Tageszeitung“, ging an den freien Wissenschaftsjournalisten Winfried Berner, 26. Sein Thema: „Strenge bringt keinen Gehorsam“. Die Kölner Schule – Institut für Publizistik e. V. – vergab zum fünften Mal einen Förderpreis für einen Teilnehmer unter 18 Jahre, den der 17jährige Schüler Eckhard Jedicke mit seinem Beitrag „Barrieren für die Tierwelt“ gewann.

Die siegreichen Arbeiten wurden von einer zwölfköpfigen Jury aus 57 Beiträgen von 44 Teilnehmern ausgewählt. Interessenten unter der Altersgrenze von 30 Jahren können die Unterlagen für den nächsten Wettbewerb bei der Stiftung Jugend forscht e. V., Notkestraße 85, 2000 Hamburg 52, anfordern.