Die Zeiten für die Verlage von Publikums- und Programmzeitschriften werden härter, der Gesamtmarkt wächst nur noch bescheiden. Der Wettbewerb um Leser und Anzeigenkunden wird um so härter. Hinzu kommt, daß das Anzeigengeschäft zunehmend unübersichtlich wird. Marktführer wie etwa

Stern oder Spiegel liegen noch im Plus, der Spiegel auch nur knapp, andere Marktführer, wie Brigitte oder Burda Moden legen gegenüber dem Anzeigengeschäft das Vorjahres beträchtlich zurück. Sogar die unerreichbare Hörzu mußte im Anzeigengeschäft Federn lassen. Hier mag vor allem die Konkurrenz der

kostenlosen Programmbeilagen, die es auf über sieben Millionen Exemplare bringen, zu Buche schlagen. Der Gesamtumsatz aller Publikums- und Programmzeitschriften wird auf sieben bis acht Milliarden Mark geschätzt. Allein die vier größten Verlage repräsentieren zwei Drittel dieses Umsatzes.