(Antwort auf die Frage in Nr. 38)

Es war Ludwig Uhland (1787 bis 1862), der in jungen Jahren eine Reihe von Gedichten und Balladen schrieb, die – gesammelt in zwei Bänden – weite Verbreitung fanden. Uhland, als Dichter ins Biedermeier einzuordnen, war als Vertreter Tübingens in der Ständekammer, und 1848/49 gehörte er der Frankfurter Nationalversammlung an. Sein am meisten bekanntes Gedicht ist das "Lied vom guten Kameraden", dessen Vers "Als war’s ein Stück von mir" Carl Zuckmayer zum Titel seiner Lebenserinnerungen wählte. Der Jurist Uhland hatte an der Universität Tübingen kurze Zeit eine Professur für deutsche Sprache und Literatur.