Von Gunter Hofmann

Helmut Schmidt verkündete in seiner Regierungserklärung keine rosigen Zeiten. Einen konservativen Rückschlag verhindern, trotzdem Mut zur Zukunft – so trocken klingt die Botschaft. Fast einmütig verheißen die Ökonomen Nullwachstum auf absehbare Zeit, Umverteilungszeiten brechen an. In dieser Politik-Landschaft, in der soziale Besitzstände bedroht sind und Arbeitslosigkeit ein. neues Schreckgespenst wird, in der eine Politik für mehr Gleichheit verpönt, als „Gleichmacherei“ unter Kollektivismusverdacht gestellt wird, kann eine Untersuchung hilfreich und orientierend sein, das nun auch in deutscher Übersetzung vorliegt.

In kurzer Zeit ist dieses Buch, 1976 erschienen, in den USA und in Großbritannien zum Klassiker geworden. Dieses Schicksal verdiente es auch bei uns:

Fred Hirsch: „Die sozialen Grenzen, des Wachstums. Eine ökonomische Analyse der Wachstumskrise“; Rowohlt-Verlag, Hamburg 1980; 318 S., 26,– DM.