Wedel-Diät: Wer den Winterspeck beim Wintersport loswerden will, kann nicht nur bei der Abfahrt seinen Speckröllchen zu Leibe rücken, sondern auch bei der Einkehr in zirka 100 Vorarlberger Hotels und Gaststätten mit speziellen Diätmenüs. Feriengäste im Kleinwalsertal zum Beispiel, die auf der Piste schon eifrig gegen die überzähligen Pfunde anwedeln, können ihre Bemühungen sogar noch durch Mayo- oder Schrothkuren unterstützen. Wo man im Urlaub Kalorien sparen kann, steht im Winterkatalog "Vorarlberg 80/81", erhältlich bei der Österreich Information, Tesdorpfstr. 19, 2000 Hamburg 13.

Winterwohngemeinschaft: In Kärnten kampieren Cliquen preiswert. Unter diesem Motto machen die beiden Bauerndörfer Unter- und Oberkirchleitn auf sich und ihr Wintersportangebot aufmerksam. In den neuen Dörfern nach altem Vorbild (unweit der Skigebiete um Bad Kleinkirchheim) können zum Beispiel sechsköpfige Gruppen schon für zirka 146 Mark pro Person und Woche eine moderne Ferienwohnung im alten Kärntner Bauernhaus mieten. Weil’s gemeinsam doch viel billiger ist, entschließen sich vielleicht auch eingefleischte Singles nicht nur das Wedeln, sondern auch das Wohnen in Gemeinschaft zu lernen. Informationen in allen TUI-Reisebüros.

Alternativgrün: Während Österreichs Berge noch unter einem dicken Schneeteppich liegen, bauen die Niederösterreicher bereits vor. In St. Corona am Wechsel soll das Zentrum der Skination für Grasfahrer entstehen. Die rollenden Bretter können vor Ort geliehen werden, gegen Stürze werden den Gästen Knie- und Ellbogenpolster verpaßt, Auskünfte: Fremdenverkehrsverband, A-2880 St. Corona am Wechsel.

Taktlos: Angeblich ganz besonders schwungvoll schwingen in letzter Zeit einige Skifahrer die Pisten hinunter, sie haben Musik im Ohr, – "Earphones". "Die Behauptung, das Abhören von Musik fördere das rhythmische Schwingen beim Skifahren, ist barer Unsinn" klärte jedoch jüngst ein Ski-Experte auf. Riskanter Nachteil der dröhnenden Dauerberieselung: In Gefahrensituationen könne man andere Skifahrer nicht hören, außerdem sei zur Beurteilung der eigenen Sicherheit das Hören der Fahrgeräusche wichtig. Warnendes Fazit: "Sicherheitsbewußte Skifans sollten die Musik lieber in den Beinen statt im Ohr haben".

Sparprogramm: Die Riesneralm-Bergbahnen im steiermärkischen Donnersbachwald haben ein Einsehen mit Skifahrern, die Zeit und Geld sparen wollen: Sie haben ihre Skipaß-Preise deshalb nach der Tageszeit gestaffelt. Der Skipaß für Erwachsene kostet um neun Uhr 150 Schilling, wird alle zwei Stunden um 15 Schilling billiger, bis er um 14 Uhr nur noch 75 Schilling kostet.