"DIE ZEIT" hat in der Ausgabe vom 6. 3. 1981 einen Beitrag von Gerd Bucerius veröffentlichte Darin sind mehrere falsche Behauptungen über den NDR enthalten:

1) Es heißt dort: "Daß der Norddeutsche Rundfunk (NDR) nach kaufmännischen Maßstäben überschuldet, also auf die Hilfe der Steuerzahler angewiesen ist, wird heute nicht mehr bestritten." Dies trifft nicht zu.

Richtig ist vielmehr folgendes: Der NDR ist auch nach Feststellungen durch einen Wirtschaftsprüfer nicht überschuldet. Er ist schon deswegen nicht auf die Hilfe der Steuerzahler angewiesen. In der Ausgabe "DIE ZEIT" vom 23. 12. 1977 ist der NDR schon einmal der von Gerd Bucerius aufgestellten Behauptung über die angebliche Überschuldung der Anstalt entgegengetreten, und zwar mit einer Gegendarstellung. Darin heißt es: "Falsch ist, daß der NDR schon vor Monaten überschuldet und daher konkursreif war. Richtig ist, daß der NDR nicht überschuldet und daher weder konkursreif war noch ist."

2) In dem Artikel von Gerd Bucerius heißt es weiter: "Daß diese dickfellige, verschwenderische Gesellschaft sich nun auch noch alle neuen Sendemöglichkeiten unter den Nagel reißen will..., nein, das ist unerträglich."

Dies ist Unzutreffend. Gerrade der NDR ist durch den Staatsvertrag vom 20. August 1980 in der Entfaltung neuer Sendemöglichkeiten ausdrücklich beschränkt worden.

NORDDEUTSCHER RUNDFUNK

F. W. Ränker Dr. K. Berg