In Japan wurde IBM jetzt erstmals von einem einheimischen Produzenten vom Platz eins unter den Computerherstellern verdrängt. In der Bundesrepublik hält der deutsche Ableger des multinationalen Konzerns dagegen immer noch unangefochten die Spitze. Ohne die deutschen Produktionsanlagen von IBM würde es die Bundesrepublik auch kaum schaffen, beim Import und Export von Büromaschinen noch eine fast ausgeglichene Handelsbilanz vorweisen zu können, denn im Bereich der Elektronik hat die deutsche Industrie nur vergleichsweise wenige Spitzenleistungen vorzuweisen. Im vergangenen Jahr wurden für 5,8 Milliarden Mark Büromaschinen importiert und für 5,5 Milliarden Mark exportiert.

Fast die Hälfte dieser Exporte bestreitet IBM Deutschland. Sie verkaufte 1980 für 2,79 Milliarden Mark Computer made in Germany im Ausland. Das waren 25 Prozent mehr als im Vorjahr. In der Bundesrepublik leitet Walther A. Bösenberg die Tochtergesellschaft des in den USA beheimateten multinationalen Elektronik-Konzerns. Er begann seine Laufbahn bei Hollerith in Berlin. Seit 1964 steht er an der Spitze der deutschen IBM. Am 23. März feiert er seinen 60. Geburtstag. G.B.