Der Reiseboom in die Volksrepublik China hält an. Neben zahlreichen Pauschalprogrammen können jetzt erstmals auch Individualreisen nach China gebucht werden.

Bislang gab es zwei Möglichkeiten nach China zu reisen: in einer Reisegruppe von wenigstens fünfzehn Personen oder – für den Normalbürger allerdings kaum machbar – allein mit staatlicher Sondergenehmigung.

Als sich nach Maos Tod Chinas Tore dem Westen einen Spaltbreit öffneten, strömten die Touristen zu Tausenden ins Land. 1978 waren es 124 000, soviel wie in den Jahren 1954 bis 1977 zusammen,

1980 leisteten sich 4000 Bundesbürger die zwischen fünf- und zehntausend Mark teuren Reisen.

Daß es nicht mehr waren, liegt jedoch weniger an der mangelnden Nachfrage als am Anbieter, der chinesischen Touristenbehörde Luxingshe: Noch reichen die Hotels nicht, noch genügen die Verkehrswege nicht dem modernen Massentourismus.

Das soll anders werden. Auf dem ersten chinesischen Tourismuskongreß Ende letzten Jahres in Peking kündigte Yue de Heng, Chef von Luxingshe, einen „Fünfjahresplan“ an, wonach China bis spätestens 1985 in der Lage sein soll, eine halbe Million Touristen aufzunehmen. Schon 1980 erhielt Lindblad Travel aus Connecticut eine Lizenz für Einzelreisen nach China.

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