Der Reiseführer des holländischen Verlegers, der durch den Preisdschungel des deutschen Reisemarktes geleiten soll, läßt große Informationslücken. Es bleibt die Frage, ob Druckmedien mit dem Versuch, einen Preisvergleich zu ermöglichen, bei der Fülle der Daten nicht überfordert sind. Die elektronische Datenverarbeitung könnte hier sinnvoll zu nutzen sein, etwa in Verbindung mit dem Bildschirmtext-System. Die Reisebranche ist zwar an den elektronischen Medien sehr interessiert, sei es für eine rationellere Buchungsabwicklung, sei es für die Kundenwerbung (Inter Air nutzt neuerdings Video-Kassetten, TUI experimentiert gemeinsam mit Bertelsmann auf Bildplatten). Ein System, das handliche Preis- und Leistungsvergleiche ermöglicht, ist wohl nicht im Sinne des Touristikgewerbes – eine Marktlücke also für die künftigen elektronischen Dienstleistungsunternehmen. K. V.