Frankreich und Holland bleiben die größten Handelspartner Deutschlands – in beiden Richtungen. Auch die übrigen europäischen Nachbarn zählen zu den wichtigsten Abnehmern deutscher Ware und Anbietern am heimischen Markt. Die Mitgliedsländer der Europäischen Gemeinschaft haben beim deutschen Im- und Export jeweils einen Anteil von fast fünfzig Prozent. Die Bundesrepublik importierte letztes Jahr Waren im Wert von 369 Milliarden Mark und exponierte für 397 Milliarden Mark. Hierbei wurde der innerdeutsche Warenverkehr nicht berücksichtigt, der ein Volumen von zwölf Milliarden Mark erreichte. Der große Schreck vieler heimischer Produzenten und ganzer Branchen, das Exportland Japan, spielt beim Einfuhrvolumen eher eine bescheidene Rolle: Japan stand nur auf Platz acht – noch hinter dem Wirtschaftsraum Belgien/Luxemburg und dem Öllieferanten Saudi-Arabien.