Die Sonnenbank steht vor der Hütte, die Höhensonne steht am Himmel. Im März sind die Berge das schönste Solarium und haben zudem den Vorteil, daß man vor und nach dem Bräunen auch noch Skifahren kann. Zumindest meist dort, wo der Schnee in über 1500 Meter Höhe fällt.

Solche Plätze, wo – wenn Gott will – die Sonne scheint und auch noch Schnee liegt, gibt es in Österreich zum Beispiel im Salzburger Land (unser Bild zeigt das Skigebiet um Flachau), in Tirol sind es das ötz- und das Stubaital, auch Kühtai und Galtür gelten als schneesicher sowie der Arlberg. In Deutschland finden Skifahrer Sonne und Schnee auf der Zugspitze und im Oberndorfer Skigebiet.

Die Schweiz hat unter anderem im Oberengadin (St. Moritz und Pontresina) und im Berner Oberland (Grindelwald, Mürren, Wengen) ihre Skigebiete, die als schneesicher gelten, in Italien sind es Livigno, Sulden und das Schnalstal mit seinem Gletschergebiet. Sonnen und Abfahren in 3000 Meter Höhe sind im französischen Lac de Tignes und in Val d’Isère möglich.

Nachteil des Skifahrens unter Höhensonne: Statt tiefer Bräune läßt sich leicht ein satter Sonnenbrand einhandeln.