Minuszeichen mußten letztes Jahr fast alle Branchen der deutschen Industrie schreiben. Die flaue Binnenkonjunktur prägte das Bild. Die stärksten Produktionsreduzierungen gab es denn auch in jenen Branchen, deren Produkte für den Endverbraucher bestimmt sind: Mineralöl, Textil und Bekleidung, Musikinstrumente und Spielwaren. Da im vergangenen Jahr einzig vom Export noch einige Impulse auf die Produktionstätigkeit im Inland ausgingen, schnitten die exportstarken Branchen noch einigermaßen gut ab: der Maschinen- sowie der Stahl- und Leichtbau, Chemie und Fahrzeuge. Antipoden der gegenwärtigen Umorientierung zur Mikroelektronik sind die Branchen Feinmechanik, Optik und Büromaschinen, EDV – als Opfer oder Nutznießer.