Das Konto in der Schweiz

Das Gerede über möglicherweise einzuführende „Kapitalverkehrskontrollen“ – sie sollen eine Abkopplung des deutschen vom nordamerikanischen Zins ermöglichen – haben das Interesse für Konten in der Schweiz wieder wachsen lassen. Insofern kommt die jetzt erschienene Informationsschrift „Vermögen in der Schweiz“ gerade termingerecht. Ihr Verfasser, C. Erich Leverkus, Repräsentant der schweizerischen Bank A. Sarasin & Cie in Hamburg, macht darauf aufmerksam, daß zur Zeit noch jedermann, der seinen Wohnsitz in der Bundesrepublik hat, Markbeträge in unbeschränkter Menge ins Ausland transferieren darf. Geschieht dies per Scheck oder Überweisung, verlangt die Deutsche Bundesbank eine Meldung für statistische Zwecke. Wird Bargeld über die deutsche Grenze ins Ausland gebracht, entfällt die Meldepflicht. Leverkus, dessen Schrift von ihm (Schauenburger Str. 55/57, 2000 Hamburg 1) abgefordert werden kann, weist darauf hin, daß man nur so viel Geld im Ausland anlegen sollte, wie man notfalls entbehren kann.

Neue Rate für IOS-Geschädigte

Die Anleger des zum ehemaligen IOS-Bereich gehörenden Fund of Funds erhalten jetzt eine weitere Ausschüttung von zwei Dollar je Anteil. Wie in diesem Zusammenhang der Liquidator des Fonds, John A. Orr, mitteilt, sind noch immer nicht alle Anteilseigner identifiziert worden. Andere hatten sich schon gemeldet, sind dann später mit unbekannter Adresse verzogen. Es gibt also noch eine Reihe von Anlegern, denen Ausschüttungen zustehen, sobald sie gegenüber dem Liquidator ordnungsgemäß ihre Ansprüche nachgewiesen haben. Wer in Frage kommt, sollte sich melden bei Auxiliaire de Liquidation (Canada) Ltd., P. O. Box 12, First Canadian Place, Toronto, Ontario, Canada.

Zwischenkredite billiger

Die Leonberger Bausparkasse hat den Zinssatz für ihre Zwischenkredite bis zu 100 000 Mark bei Laufzeiten bis zu 24 Monaten auf 9,75 Prozent bei 100 Prozent Auszahlung (Varianten mit Disagio sind möglich) gesenkt. Voraussetzung ist eine Auffüllung des Bausparvertrages mit 50 Prozent der Bausparsumme. Für Kurzläufer beträgt der Zinssatz neun Prozent bei 100 Prozent Auszahlung und 40 Prozent Mindestansparung.