Viel Glück werden Schulabgänger bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz auch weiterhin brauchen. Denn bei den Arbeitsämtern sind zwischen Oktober und Februar nur 367 400 Angebote eingegangen – 46 500 weniger als ein Jahr zuvor; die Zahl der Bewerber nahm dagegen um 36 700 auf 331 800 zu.

Seit etwa einem Jahr sinkt die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten; am Jahresende 1981 standen 20,864 Millionen Menschen im Bundesgebiet in Lohn und Brot, ein Jahr zuvor waren es 89 000 mehr. Der Abbau an Arbeitsplätzen ging voll auf Kosten der ausländischen Arbeitnehmer, die 142 000 Jobs einbüßten. Zur Zeit sind etwa 1,9 Millionen Gastarbeiter hier beschäftigt.

Ungebrochen ist der Erfolg der Exportindustrie. Im Februar verkauften deutsche Unternehmen im Ausland Waren im Wert von 34,5 Milliarden Mark, 14 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die eingeführten Waren kosteten dagegen nur 30,8 Milliarden Mark, was einer Steigerung gegenüber Februar 1981 von nur fünf Prozent entspricht. Zieht man vom Ausfuhrüberschuß die Fehlbeträge aus der Dienstleistungs- und Übertragungsbilanz ab, dann ergibt sich in der Leistungsbilanz für Februar ein Defizit von nur noch 0,6 Milliarden Mark. Ho