Erstmals seit vier Jahren ist der Mineralölverbrauch unter die Drei-Milliarden-Tonnen-Grenze gefallen, die 1977 überschritten worden war. Seit dem bisherigen Höchststand beim Verbrauch – 1979 mit 3156 Millionen Tonnen – ging er um sieben Prozent auf 2933 Millionen Tonnen zurück. Der sparsame Umgang mit dem Rohstoff war ebenso der Grund dafür wie die wirtschaftliche Flaute in den Industrieländern. Drei Viertel des gesamten Ölverbrauchs entfallen auf zehn Länder, die auch fast neunzig Prozent des Verbrauchsrückgangs bewerkstelligten. Auch die Anbieterseite wird von einer kleinen Zahl von Ländern beherrscht. Die zehn größten Förderländer haben an der Weltölförderung einen Anteil von rund achtzig Prozent.