Der Anteil der Kernkraft an der Stromerzeugung ist in der Bundesrepublik Deutschland im letzten Jahrzehnt beträchtlich gestiegen. Fast fünfzehn Prozent des Stroms kommen aus Atommeilern. Im internationalen Vergleich macht sich die Bundesrepublik dennoch bescheiden aus. Denn Frankreich und Schweden kommen schon auf mehr als ein Drittel. Das Mittelfeld von Deutschland Ost bis Deutschland West liegt in etwa gleichauf. Betrachtet man freilich den Anteil des Atomstroms am gesamten Energieverbrauch, dann relativiert sich der Anteil der Kernkraft erheblich. 1970 betrug er noch nicht einmal ein Prozent, 1981 auch erst 4,6 Prozent. Der größte Energiespender ist trotz erheblicher Sparanstrengungen und schwacher Konjunktur noch immer das Öl mit 44,5 Prozent.