In Frankreich kochen lernen, in Mexiko auf dem Feld arbeiten oder in Schweden ein Jahr lang die Schulbank drücken – diese und andere Möglichkeiten zeigen für Kinder und junge Leute drei Broschüren des Starnberger Studienkreises für Tourismus auf.

Als Orientierungshilfe sind die im Auftrag des Bundesfamilienministeriums herausgegebenen Hefte „Internationale Begegnungen“ gedacht. Sie nennen knapp hundert Organisationen, die grenzüberschreitende Kontakte für acht- bis 35jährige in Deutschland, Europa und Übersee ermöglichen. Die Aktivitäten reichen von „workcamps“ über Sprachkurse und Familienaufenthalte bis hin zu kulturellen und sportlichen Treffen.

Für 16- bis 25jährige bieten beispielsweise die „Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste“ Inselschutzarbeiten und Dünenbepflanzung an. Oder mitzuhelfen bei der Betreuung von Kindern und Behinderten in Familien und Heimen.

Diese Sommereinsätze in der Bundesrepublik dauern drei bis vier Wochen; etwa zwei Drittel der jeweils 15köpfigen Helferschar kommen aus dem Ausland.

Wanderfahrten durch Frankreich, Schottland und Finnland, das ist ein Angebot des Deutschen Jugendherbergswerkes in der „Europa“ Broschüre. Einjährige Familienaufenthalte mit Schulbesuch organisiert die „AFS Interkulturelle Begegnungen“. in 15 europäischen Ländern.

Nach Ägypten, Israel, Tansania, Kenia, Mexiko, Südkorea und den Philippinen vermittelt die „Association for World Travel Service“ arbeitseifrige Jugendliche. Neben den zwei- bis dreiwöchigen Einsätzen auf dem Lande oder in sozialen Diensten steht eine Woche zur freien Verfügung.

Die Broschüren – sie weisen die Jahresprogramme der einzelnen Organisationen bis 1984 aus – können per Postkarte vom Studienkreis für Tourismus (Dampfschiffstraße 2, 8130 Starnberg) kostenlos angefordert werden.

rmk