In dieser Rubrik stellen wir hin und wieder Lobenswertes vor – Kleinigkeiten, die Touristen und Ferien angenehmer machen. Oft sind es Details, die wenig kosten, aber viel bewirken. Der eine oder andere Hinweis mag als Anregung dienen – Anregungen für „Nota bene“ nehmen wir auch gern von Lesern an.

Girolles auf deutsch

Ansonsten hinreichend gebildet, sitzt er doch oft ratlos vor seiner Menü-Karte, der durchschnitdiche Hotel- und Restaurantgast. Er weiß nicht, ob er sein Stück Kalbfleisch „à la princesse“ oder „à la zingara“ bestellen soll. Küchenlatein ist auch im Zeitalter der Edelvöllerei immer noch eine Fremdsprache. Roland Ansorge, Verkaufsdirektor des Hotels Sonnenhügel (8730 Bad Kissingen, Telefon 0971/8 31), hat jetzt in einem kleinen, sehr nützlichen Werbeheftchen die mehr oder minder gängigen Fachausdrücke der Küchenbrigaden zu einem kulinarischen Sprachführer zusammengestellt. Da erfährt man, daß Girolles Pfifferlinge und Pommes Anglaise gekochte Kartoffeln sind.

Ruf nach dem Handwerker

Selbst in guten Hotels passiert es einem immer wieder, daß der Rasierstecker defekt, eine Glühbirne durchgebrannt oder das Fernsehbild total verschwommen ist. Und nicht immer schafft der Anruf in der Rezeption sofortige Abhilfe. Selbst aufmerksame Hotelhandwerker können andererseits nicht alle Zimmer kontrollieren. Die Steigenberger Hotelkette rüstet jetzt alle Zimmer mit kleinen viersprachigen Merkzetteln aus, auf denen die Gäste ankreuzen können, ob beispielsweise die Heizungen, die Wasserleitungen oder die Möbel defekt sind. Der Zettel wird wie eine Frühstücksbestellung an die Tür gehängt. Vielleicht verschwinden so zumindest bei Steigenberger die stets verkalkten Duschen.

Partnersuche

Einen neuen Service bietet der Münchener Studienreisen-Veranstalter Max A. Klingenstein: Von Mai dieses Jahres an haben seine Kunden die Möglichkeit, per Anzeige in der Hauszeitung „Reise-Kurier“ einen Partner für ein „preisgünstigeres“ Doppelzimmer zu suchen, ganz gleich, ob die Reise schon gebucht oder erst geplant ist. Die Inserate können selbstverständlich nur für Klingenstein-Reisen aufgegeben werden – aber eine Verbesserung ist es immerhin.