Im neuesten Bericht der Deutschen Bundesbank ist – wenn auch unterkühlt – viel von der Hoffnung auf ein besseres Wirtschaftsjahr zu spüren. Da ist die Rede von „positiven Tendenzen“ in der Lohn- und Preisentwicklung, von einer „wahrscheinlichen Zunahme der Unternehmensgewinne“, davon, daß die Chancen für eine leichte Belebung der Wirtschaftstätigkeit „nicht schlecht“ stehen und die Unternehmen von den „bedeutenden Fortschritten beim Abbau des außenwirtschaftlichen Ungleichgewichts“ profitieren werden.

Am Arbeitsmarkt wird sich – so die Analyse der Bundesbank –, vorerst wenig ändern. Zum einen ist das Angebot an Arbeitskräften weitaus größer als die Aufnahmefähigkeit der Wirtschaft, zum andern bieten Jobsucher vielfach nicht die Qualitäten, die von den Arbeitgebern gewünscht werden.

Bauherren haben zur Zeit gut lachen. Sie können jetzt mit Preisen kalkulieren, wie sie 1976/77 verlangt wurden. Mit einem weiteren gravierenden Preisverfall rechnen Marktbeobachter der Bayerischen Landesbausparkasse allerdings nicht. Vielmehr werden bei steigender Nachfrage Handwerker und Baustoffhersteller die Gunst der Stunde zu Preisaufschlägen nutzen.

Sparsamer Umgang mit Energie ist noch immer Trumpf. Im ersten Quartal 1982 wurde in der Bundesrepublik 1,5 Prozent weniger Primärenergie verbraucht – insgesamt waren es 101 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten –, als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Ho