In den sechziger und siebziger Jahren hat sich die Struktur der Arbeitswelt stark gewandelt: Nur noch etwas mehr als ein Vierter aller Erwerbstätigen inderBundesrepublik verdienen heute unmittelbar mit der Herstellung einer Ware ihren Lebensunterhalt. Der Rest – rund zwanzig Millionen Menschen – beschäftigen sich im weitesten Sinne mit Dienstleistungen. Dabei haben 27,1 Prozent der Erwerbstätigen mit der Produktion der Waren zu tun und etwa ebenso viele mit Planung, Wartung, Reparatur, Transport und Absatz. Auch die Gruppe der Dienstleistenden im engeren Sinn, zu der zum Beispiel Lehrer, Ärzte, Polizisten, Kellner und Reinmachefrauen zählen, hat sich ständig vergrößert. Allein die Zahl der Lehrer und Krankenschwestern ist heute mehr als doppelt so hoch wie noch vor zwanzig Jahren.