Eigenverschulden – so lautet die häufigste Begründung bei Unfällen in freier Natur. Die Deutsche Allgemeine Krankenkasse hat jetzt auf versteckte Gefahren in Wald lud Flur hingewiesen.

So eilt für längere Wanderungen, daß der untrainierte Feriengast bei Planung der ausgewählten Strecke unbedingt die Höhenunterschiede beachten soll und auch die Zeit für den Rückweg dazurechnet. Die eigene Leistungsfähigkeit sollte nicht überschätzt werden. Außerdem ist es wichtig, vor Antritt der Wanderung die Wirtsleute oder Vermieter über die geplante Route zu informieren, damit im Ernstfall rechtzeitig und gezielt Rettungs- oder Suchaktionen eingeleitet werden können. Wenn ein Gewitter aufzieht, sucht der ängstliche Wanderer oft Schutz unter Bäumen. Das ist falsch. Besser ist es, sich flach auf den Boden zu legen. Richtigen Schutz bietet aber nur eine feste Behausung. Trotz eindeutiger Warnungen „Achtung Tollwutgefahr“ infizieren sich Jahr für Jahr allzu tierliebende Wanderer an niedlichen Rehen oder zutraulichen Füchsen. Dieses Vertrauen zur wildlebenden Kreatur kann das eigene Leben kosten. Gefahr droht auch von frei weidenden Pferden und Rindern, die plötzlich und ohne Anlaß zum Angriff übergehen können. tdt