Weniger Lkw-Unfälle

Die Zahl der Lkw-Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen, ist in den letzten zehn Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Wie die Bundesverbände des Deutschen Güterkraftverkehrs (BDG) errechneten, wird ein Lastkraftwagen heute im Durchschnitt erst nach 850 000 Kilometern in einen Unfall mit Personenschaden verwickelt, ein Pkw bereits nach 650 000 Kilometern. Während im Jahr 1970 die Lkw noch mit 7,4 Prozent am Gesamtunfallgeschehen beteiligt waren, lag ihre Zahl 1981 nurmehr bei 4,7 Prozent.

Sportlicher Escort

"XR 3i" heißt die neue sportliche Escort-Version, die Ford auf dem Pariser Automobil-Salon vorstellte. Das Modell, das den bisherigen "XR 3" ablösen soll, hat einen Einspritzmotor mit einer Leistung von 105 PS. Er beschleunigt das Auto in 9,7 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer. Die Höchstgeschwindigkeit liegt nach Angaben der Ford-Techniker bei 186 Stundenkilometern. Der Escort "XR 3i", der serienmäßig mit einem Fünfganggetriebe ausgerüstet ist, wird laut Preisempfehlung 19 515 Mark kosten.

Profil mit "Lamellen"

Einen neuartigen Winterreifen hat der Reifenproduzent Michelin entwickelt. Der neue "X M+S 100" soll sich nach Auskunft des Unternehmens durch eine besonders gute Haftung auf Eis und Schnee auszeichnen. So sei beispielsweise der Bremsweg auf Eis 25 bis 30 Prozent kürzer als bei herkömmlichen Winterreifen. Der "X M+S 100", dessen Lauffläche statt der gängigen Stollen ein "Lamellen-Profil" besitzt, erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.

Hilfe ans Spezial-Fonds

Eine Reihe von Konkursen bei italienischen Versicherungsunternehmen veranlaßt den ADAC, auf einen Spezial-Fonds hinzuweisen. Stellen deutsche Autofahrer nach einem Unfall in Italien fest, daß ihr Unfallgegner bei einem nicht mehr existierenden Unternehmen versichert war, sollten sie sich per Einschreiben an folgende Adresse wenden: "Fondo di garanzia vittime della strada" bei INA, Instituto nazionale delle assicurazioni, Via Sallustiana 51, 1-00100 Roma. Wie der ADAC weiter mitteilt, sollte sich der Autofahrer auf Verspätungen bei Schadensregulierungen einstellen und darauf, daß er rund 180 Mark als Geschädigter selbst zu zahlen hat.