Des Dollars neue Stärke begann Anfang 1980, kurz nach der Entscheidung des amerikanischen Notenbankpräsidenten Volcker, die Geldpolitik auf die streng monetaristische Steuerung der Geldmenge umzustellen. Auch die verbesserte außenwirtschaftliche Bilanz und das wiedererwachte Vertrauen in die Führungskraft Amerikas gaben dem Dollar Auftrieb. Diese Erklärungen reichten aber nur bis zum Herbst 1981. Trotz der offenkundigen Unfähigkeit der Regierung Reagan, mit den Haushaltsproblemen fertig zu werden, stieg der internationale Wert des Dollars auch dann noch weiter. Der Grund: die hohen amerikanischen Zinsen. Seit sie sinken, wird auch der Dollar schwächer. Ein Paradoxon: Was den US-Konjunkturmotor in Gang bringen soll, die Zinssenkung, drückt den Dollar-Kurs.