Gut 25 Prozent der gesamten deutschen Bruttoproduktion sind für den Export bestimmt – direkt oder indirekt. Zwar werden nur gut dreizehn Prozent aller produzierten Waren und Dienstleistungen ins Ausland verkauft. Aber in diese Exporte gehen noch erhebliche Vorleisangen ein, so daß sich die Exportabhängigkeit auf ein Viertel der Gesamtproduktion ausdehnt. Seit 1974 ist damit der Export nach dem privaten Verbrauch die zweitwichtigste Bestimmungsgröße für die wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik. Auch die Beschäftigtenzahl ist ähnlich abhängig von der Ausfuhr. Während 1976 noch 20,4 Prozent der Arbeitsplätze mittelbar oder unmittelbar am Export hingen, waren es im vergangenen Jahr 22,7 Prozent. Im verarbeitenden Gewerbe sowie beim Bau waren es sogar 35 Prozent.