Das deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt am Main, hat dem Südafrikaner David Adler, Johannesburg, den Erich-Hylla-Preis 1982 verliehen. Aus diesem Anlaß hielt Professor Theodor Hanf die Laudatio auf den Preisträger, der mit großem Mut, pädagogischer Kreativität und bewundernswerter Ausdauer, ungeachtet der politischen Nachteile, die ihm aus seiner Tätigkeit erwuchsen, neue Formen und Methoden der Bildung und Ausbildung für die unterprivilegierten Bevölkerungsgruppen geschaffen hat.

Er war führend beteiligt an der Gründung der Fernuniversität, der einzigen nicht-rassischen Hochschule des Landes, die von ehrenamtlichen Tutoren geleitet wird und Studienzentren in allen größeren Städten unterhält. Ferner am Turret Kolleg, das Ausbildungsgänge für berufliche Tätigkeiten bietet, sowie an einem Fortbildungsprogramm für schwarze Lehrer. Schließlich ist er der Erfinder der Erziehungsbeilage der Wochenzeitung The World, und nach deren Verbot der Sunday Post (1,4 Millionen Leser), die zu einem unentbehrlichen Medium der Information und Bildung geworden ist.

Der vorstehende Beitrag ist das Referat, das Marion Gräfin Dönhoff bei der Preisverleihung gehalten hat.