Die Investitionsschwäche der deutschen Industrie ist in den letzten Monaten häufig beklagt worden. Als Ursache wurden dabei die "Rahmenbedingungen genannt, die angeblich nicht gestimmt hätten: also vor allem staatliche Reglementierungen und eine langsame Bürokratie. Doch derzeit fehlt den Unternehmen auch die Aussicht auf steigenden Absatz und Gewinne. Denn weltweit stockt die Nachfrage, die enger gewordenen Absatzmärkte im In- und Ausland werden heftig umkämpft. So sind denn seit 1980 die Investitionen rückläufig. Bei den zur Zeit schwach ausgelasteten Kapazitäten ist diese Zurückhaltung verständlich. Dennoch kann sie gefährlich werden, wenn moderne Techniken und neue Technologien nicht rechtzeitig eingesetzt werden. Dann drohen Einbußen im internationalen Wettbewerb.