Im Jahre 1981 hat der Welthandel zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg stagniert. Zwischen 1963 und 1973 wuchs er noch um 8,5 Prozent jährlich. Die Wachstumsrate sank in den Jahren zwischen 1974 und 1980 auf vier Prozent. Seit die Weltexporte (nach ihnen bemißt sich das Wachstum des Welthandels) nicht mehr steigen, hat die Konkurrenz um die Exportmärkte und der Wunsch nach Absicherung der Binnenmärkte beträchtlich zugenommen. Die Industrieländer mit ihren hohen Exportleistungen versuchen, ihre Plätze in der Tabelle der Weltexporteure zu halten, wenn nicht zu verbessern. Ihre Märkte wären das Hauptschlachtfeld eines Handelskrieges. Das Verhältnis "Export zu Wirtschaftsleistung" zeigt den Grad der Abhängigkeit eines Landes vom Welthandel.