"Schrecken und Ausmaß moderner Kriegsführung machen diese, ob atomar oder nicht, als Mittel, um Differenzen zwischen Staaten auszutragen, total unannehmbar."

(Johannes Paul II. in Coventry, Juni 1982)

"In den gegenwärtigen Umständen kann ein Gleichgewicht der Abschreckung, gewiß nicht als Selbstzweck, aber als Etappe auf dem Wege progressiver Abrüstung, noch als moralisch akzeptabel beurteilt werden."

(Botschaft vom 11. Juni 1982 an die Abrüstungstagung der Vereinten Nationen)

"Der Christ weiß, daß eine völlig und für immer friedliche menschliche Gesellschaft auf Erden leider eine Utopie ist ... Die Völker haben das Recht und sogar die Pflicht, durch angemessene Mittel ihre Existenz und ihre Freiheit zu verteidigen. In Anbetracht des fast substantiellen Unterschieds zwischen den konventionellen und den atomaren Formen des Krieges, doch auch des Skandals des Wettrüstens angesichts der ungeheuren Nöte der Dritten Welt, unterstreicht aber dieses grundsätzliche Recht nur um so mehr die Dringlichkeit wirksamer Verhandlungsmöglichkeiten. So kann der atomare Schrecken, der unsere Zeit bedrängt, die Menschen zur Erkenntnis bewegen, daß der Krieg das barbarischste und unwirksamste Mittel ist, um Konflikte zu lösen."

(Botschaft zum Weltfriedenstag, 1. Januar 1982)