Versicherte im Ausland

Am 31. 12. 1982 laufen bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) in Berlin für Auslandsversicherte wichtige Antragsfristen ab: Personen, deren Recht auf freiwillige Versicherung wegen Auslandsaufenthaltes am 19. 10. 1972 entfallen ist, können für die Zeit vom 19.10.1972 bis 31.12.1981 freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung nachentrichten. Darüber hinaus können in der Zeit vom 19.10.1972 bis 5. 12. 1981 erstattete Beiträge wieder eingezahlt werden. Anträge auf Nachentrichtung und Wiedereinzahlung können nur bis zum 31.12.1982 gestellt werden. Ausländer, die nach den bis zum 4.12.1981 geltenden Rechtsvorschriften eine Rente nicht erhalten konnten, haben jetzt unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf Rente. Abweichend von den Vorschriften über den Rentenbeginn kann die Rente frühestens ab 1. 6. 1979 nachgezahlt werden, wenn der Rentenantrag bis zum 31.12.1982 gestellt wird.

Freiwillige Rentenbeiträge

Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) erinnert alle Versicherten daran, daß freiwillige Beiträge und Höherversicherungsbeiträge zur Angestelltenversicherung für das Jahr 1982 bis zum 31. 12. 1982 entrichtet – das heißt bei der Anstalt eingegangen – sein müssen, wenn keine Lücken auf dem Rentenkonto entstehen sollen. Eine Nachentrichtung für zurückliegende Jahre gibt es nicht mehr.

Immobilienkauf eilig prüfen

Wer ein Baugrundstück, eine Eigentumswohnung, ein Ein- oder Zweifamilienhaus kaufen will, sollte dies noch vor Jahresende tun, rät die Bausparkasse Schwäbisch Hall. Denn 1983 gibt es voraussichtlich mit wenigen Ausnahmen keine Grunderwerbsteuerbefreiung mehr. Dafür dürfte der Steuersatz von jetzt sieben auf zwei Prozent ermäßigt werden. Kaufinteressenten sollten daher ihre Entscheidung vorziehen, soweit die derzeit gültige Regelung für sie günstiger ist. Dies ist bei allen Grundstückskäufen der Fall, die jetzt noch nach den jeweiligen Ländervorschriften völlig von der Grunderwerbsteuer befreit sind, also auch für den Kauf von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern/Zweifamilienhäusern, wenn der Kaufpreis unter 350 000/420 000 Mark bleibt und die weiteren Voraussetzungen erfüllt sind.

Restquoten weiter im Spiel

Obwohl alle drei Großbanken angekündigt haben, ihre „Altbanken“ in Berlin löschen zu lassen und damit die Grundlage für die Börsennotierung der Großbanken-„Restquoten“ entfallen würde, hat sich in den letzten Tagen auf Basis der auf rund vier Mark zurückgefallenen Kurse ein reger Handel in diesen Papieren entwickelt. Die Käufer gehen davon aus, daß nach der Herausnahme der Restquoten aus dem amtlichen Börsenhandel eine Notierung im sogenannten ungeregelten Freiverkehr erfolgen wird und daß Klageandrohungen gegen die Löschung der Altbanken Interessenten anlocken werden, denen man dann die heute erworbenen Restquoten zu einem „guten Preis“ überlassen kann.