„Wenn der Wald stirbt“, mahnt Hermann Graf Hatzfeldt, „stirbt eine der wichtigsten Lebensgrundlagen der Menschen schlechthin.“ Hatzfeldt, selbst Waldbesitzer, ist Herausgeber des eben erschienenen Sammelbandes

„Stirbt der Wald? Energiepolitische Voraussetzungen und Konsequenzen.“ Verlag C. F. Müller, Karlsruhe. 232 Seiten, 9,80 DM.

Zwei Dutzend Fachleute – darunter ein Vertreter des Steinkohlenbergbaus – hatten im April 1982 über die forstwissenschaftliche Seite und die ursächliche Bedeutung der Schadstoffe aus der Luft für das komplexe Problem Waldsterben diskutiert. Das Buch ist eine Pflichtlektüre für alle, besonders aber für Skeptiker, die erst die Katastrophe sehen wollen, bevor sie handeln. GH