Vorsichtig optimistisch beurteiltder Bundesverband deutscher Banken die deutsche Konjunkturlage: Steuerliche Entlastungen und billigere Kredite könnten die Unternehmen jetzt zu Investitionen veranlassen. Impulse werden vor allem von der Baubranche erwartet, denn nach der Änderung des Mietrechtes rechnet man damit, daß die Versicherungswirtschaft mehr in den Bau von Häusern investiert.

Nach Ansicht des Verbandes Deutscher Makler ist die Nachfrage nach Eigentumswohnungen bereits leicht gestiegen. Gefragt sind vor allem kleinere, nicht zu luxuriöse Wohnungen. Mehr als 2500 Mark je Quadratmeter wollen die künftigen Wohnungsbesitzer nicht ausgeben. Für Reihenhäuser liegt die oberste Preisgrenze bei 360 000 Mark, für freistehende Häuser bei 450 000 bis 500 000 Mark.

Dem bundesdeutschen Arbeitsmarkt steht die "schwierigste Phase" in diesem Jahrzehnt noch bevor. Bis 1987 – so das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung – werden geburtenstarke Jahrgänge und eine wachsende Zahl von Ausländern weiter zur Steigerung der Arbeitslosigkeit beitragen. Eine Besserung erwarten die Arbeitsmarktforscher erst zu Beginn der neunziger Jahre.

Nach wie vor nimmt die deutsche Pharmaindustrie weltweit eine Spitzenstellung ein. Gut dreizehn Prozent der seit 1961 international eingeführten Medikamente – insgesamt 1500 – stammen aus deutschen Labors. Die Deutschen belegen damit den dritten Platz hinter den USA und Frankreich. 1980 hatten die deutschen Arzneimittelhersteller mit einer Jahresproduktion von gut fünfzehn Milliarden Mark den drittgrößten Anteil an der internationalen Pharmaproduktion.

Mit einem Defizit von umgerechnet rund sechs Milliarden Mark hat die Schweiz ihre Handelsbilanz für das vergangene Jahr abgeschlossen. Nach Angaben der Eidgenössischen Zolldirektion haben die Schweizer Waren im Wert von gut 58 Milliarden Mark importiert, das sind zwei Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Ausfuhren sanken um fast vier Prozent auf etwas mehr als 52 Milliarden Mark.

Schweizer Autofahrer haben im vergangenen Jahr Wagen deutscher Herkunft bevorzugt. Über 41 Prozent aller neu zugelassenen Autos stammten aus der Bundesrepublik. Die japanischen Automobilhersteller lagen mit 27 Prozent an zweiter Stelle. Ho