Wenn der Reisende schon in New York sitzt, seine innere Uhr aber noch wie zu Hause läuft, spricht man vom Jet-Lag. Durch eine gezielte Diät kann der Körper sich schneller anpassen – behauptet der amerikanische Wissenschaftler Dr. Charles Ehret.

Touristen, aber besonders Geschäftsleute und natürlich der Jet-set kennen sie, die bleierne Müdigkeit, mit der der Körper auf die Zeitverschiebung und die Störung des Bio-Rhythmus reagiert. Wie die New York Times kürzlich berichtete, hat das amerikanische „Argonne National Laboratory“ erforscht, wie die biologische Uhr tickt, und wie man sie stellen kannn

So sieht die von den Wissenschaftlern entwickelte „Anti-Jet-Lag-Diät“ aus: Der Reisende ißt am Tag vor dem Flug nur leichte Kost, Eier, Hüttenkäse, Fisch, Salate, Brühe, Früchte – also wenig Kalorien und Kohlenhydrate. Sobald er im Flugzeug sitzt, tut er so, als wäre er schon am Ziel seiner Reise, schläft und ißt genau zu den Zeiten, die ihn auch später am Ziel erwarten. Das gilt besonders für das Frühstück an Bord, das üppig und proteinreich sein soll.

Nach der Ankunft bleibt der Reisende in den nächsten beiden Tagen bei diesem königlichen Frühstück, ißt auch mittags gut, und nimmt abends vor allem viel Kohlenhydrate zu sich. Früh ins Bett zu gehen, wird obendrein empfohlen.

13 000 Anfragen zu der „Weltreisenden-Diät“ hat das Argonne National Laboratory allein in den letzten drei Monaten bekommen. Bleibt nur zu hoffen, daß auch die Fluggesellschaften von dieser Kost zu begeistern sind – und das üppige Frühstück proteinreich und termingerecht servieren. C. S.