Über zwölf Millionen Menschen waren zum Jahresende in der Europäischen Gemeinschaft arbeitslos. Die Arbeitslosenquote lag damit bei 10,8 Prozent. Das ist der höchste Stand in der Geschichte der EG. Seit Dezember 1981 hat sich die Zahl der Jobsuchenden um fast siebzehn Prozent erhöht. Mit einer Zunahme um über dreißig Prozent innerhalb eines Jahres hat die Bundesrepublik innerhalb der EG einen traurigen Rekord erzielt.

Wenn bundesdeutsche Manager in allen Weltgegenden anzutreffen sind, hat das auch seinen Preis: Über fünfzehn Milliarden Mark gaben die Führungskräfte im vergangenen Jahr allein für Flug-, Bahn- und Autoreisen aus, für Übernachtungen im In- und Ausland zahlten sie nochmals rund neunzehn Milliarden Mark. Zu den reisefreudigsten Branchen zählen nach einer Marktanalyse des Hamburger Verlags Gruner + Jahr die Elektrotechnik und Feinmechanik, der Handel und die Rechts- und Wirtschaftsberatung.

Bereits mehr als die Hälfte der insgesamt 25,6 Millionen Beschäftigten in der Bundesrepublik arbeiten im sogenannten Dienstleistungssektor, also in den Bereichen Handel, Banken, Versicherungen, Transport und in den Behörden. 1970 waren es erst 43 Prozent, ermittelte die Bayerische Landesbank.

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