Im April hat sich der Preisauftrieb in der Bundesrepublik weiter abgeschwächt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verteuerte sich die Lebenshaltung aller privaten Haushalte um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im März und Februar hatte die Teuerungsrate noch bei 3,5 beziehungsweise 3,7 Prozent gelegen.

Bei der Zahl der arbeitsfreien Tage stehen die Bundesbürger in der Europäischen Gemeinschaft an der Spitze. Schon 1978 hatten alle Arbeitnehmer mit Tarifverträgen mindestens fünf Wochen Urlaub. Auch die durchschnittliche Arbeitszeit hat sich in den vergangenen Jahren ständig verringert. 1960 hat ein Erwerbstätiger durchschnittlich 46 Stunden, 1980 nur noch knapp 40 Stunden pro Woche gearbeitet. Für die gestiegene Freizeit sitzt den Bundesbürgern das Geld locker. 1965 gab der durchschnittliche Vier-Personen-Haushalt monatlich 94 Mark aus für Urlaub und Hobby. 1981 waren es 423 Mark.

Das Fernwärmenetz in der Bundesrepublik ist in den vergangenen sechs Jahren um knapp dreißig Prozent gewachsen. Es wuchs auf 6804 Kilometer. Die Zahl der Fernwärmekunden: stieg um rund 23 Prozent.